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SITEMA GmbH & Co. KG
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ein grosses stück

SICHERHEIT

für Mensch und Maschine

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Eine starke Marke für eine einzigartige Technologie

Die weltweit bewährte Technologie der selbstverstärkenden Klemmung hat einen Namen. So schaffen wir durch Wiedererkennung Transparenz auf dem Markt für Klemmeinheiten und Linearbremsen. Dabei steht SiForce Technology nicht nur für Sicherheit, sondern gleichzeitig auch für das Prinzip der selbstverstärkenden Kraft oder auch „Self Intensifying Force“.

Ein großes Stück Sicherheit für Mensch und Maschine

Das Hauptanwendungsgebiet der selbstverstärkenden Klemmung, die weltweit für überragende Maschinen- und vor allem Personensicherheit steht, sind große axiale Kräfte und Lasten, die es zuverlässig zu sichern gilt. Neben absoluter Ausfallsicherheit hat Qualität – und die damit verbundene Langlebigkeit der Klemmköpfe – oberste Priorität.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Lösen unter Last nicht möglich, somit sicher gegen unbeabsichtigtes Lösen.
  • Solange das geschlossene Klemmsystem unbelastet ist (gesicherter Zustand), reicht einfaches Druckbeaufschlagen zum Lösen (kein Anheben der Last nötig).
  • Das Lösen des belasteten Klemmkopfes (z.­ B. nach Not-Aus) ist erst möglich, wenn der Klemmkopf entlastet wurde. Somit automatisch sichere Übernahme der Last durch anderes System (z.­ B. Antrieb) gewährleistet. Zum Entlasten reicht ein einfaches Anheben der Last, es ist keine zusätzliche Kraft (kein „Freifahren“) nötig.
  • Dadurch auch automatisch sanftes Lösen bei Verwendung auf einem Zylinder.
  • Es kann auch bei geschlossener Klemmung immer noch nach oben gefahren werden, z. B. um eine eingeklemmte Person zu befreien.
  • Das Klemmsystem wird nur belastet, wenn es wirklich nötig ist.
  • Dadurch hohe Lebensdauer (B10D-Werte bis 6 Mio.).
  • Sicherheitsfaktor > 2 inbegriffen.
  • Lasten bis zu 220 kN können auch pneumatisch gesichert werden.

Erläuterungen zu den einzelnen Punkten finden Sie weiter unten im Laufe dieser Seite.

Große Lebensdauer

Bei einer federbetätigten Klemmeinheit ohne SiForce Technology wird die Haltekraft durch Teller- oder Schraubenfedern erzeugt, die das Klemmsystem auf die Klemmstange drücken. Diese Kraft ist immer gleich und ausschließlich von den Federn abhängig. Bei jedem Aktivieren der Klemmung wirkt somit die volle Haltekraft und somit auch der volle Verschleiß.

Bei einer selbstverstärkenden Klemmung mit SiForce Technology werden zwar auch Federn verwendet. Diese haben jedoch eine weitaus kleinere Kraft im Vergleich zur Haltekraft und dienen nur dazu, das Klemmsystem zuverlässig in die richtige Position zu bringen. Mit dem Erzeugen der Haltekraft haben sie nichts zu tun. So wird das Klemmsystem beim reinen Sichern so gut wie gar nicht, und beim Übernehmen der Last nur entsprechend der Gewichtskraft belastet. Deshalb erreichen Klemmköpfe mit SiForce Technology eine wesentlich höhere Lebensdauer als federbetätigte Klemmungen ohne diese Technologie.


Kompakte Bauform

Da die Notwendigkeit großer Federpakete entfällt, bauen Klemmköpfe mit SiForce Technology sehr kompakt. Ein Beispiel: Zum Sichern von 6 Tonnen Last mit Sicherheitsfaktor > 2 baut eine herkömmliche federbetätigte Einheit ohne SiForce Technology im Durchmesser ca. 220 mm bei einer Länge von ca. 315 mm. Im Vergleich dazu ist der SiForce-Klemmkopf (Beispiel SITEMA-Absturzsicherung KR 56) deutlich kleiner: nur 140 mm im Durchmesser bei einer Länge von 262 mm!

Auch pneumatisch elefantenstark

Zum Öffnen und zum Offenhalten einer federbetätigten Linearbremse ohne SiForce Technology muss jedes Mal die volle Federkraft überwunden werden, wodurch man mit diesem Funktionsprinzip bei pneumatischer Ansteuerung auf relativ kleine Haltekräfte begrenzt ist. 

Mit SiForce Technology muss durch den Lösedruck nur das relativ geringe Gewicht des konischen oder keilförmigen Klemmsystems sowie die recht geringe Kraft der Federn, die das Klemmsystem positionieren, überwunden werden. so können mit SITEMA-Absturzsicherungen mit SiForce-Technologie Lasten bis 22 Tonnen rein pneumatisch gesichert werden.





Sicherheitsfaktor

Unsere zugelassenen SITEMA-Klemmköpfe mit SiForce Technology (Absturzsicherungen und Sicherheitsbremsen) haben eine zulässige Last. Die DGUV-Zulassung verlangt in Bezug zu dieser eine garantierte Mindesthaltekraft vom Faktor 2. Das heißt, es muss auch die doppelte Nennlast übernommen werden können.

Die internen SITEMA-Standards verlangen sogar einen noch deutlich höheren Sicherheitsfaktor. So kommt es, dass beispielsweise eine SITEMA-Absturzsicherung KR 40 oder KRP 40 mit SiForce Technology bei einer Nennlast von 3,3 Tonnen eine tatsächliche Haltekraft von über 10 Tonnen aufweist!

Personenrettung

Ebenso wie viele Maschinen, in denen Linearbremsen verbaut sind, bedienen sich viele Klemmeinheiten zum Offenhalten eines hydraulischen oder pneumatischen Drucks. Gibt es einen Druckabfall in diesem System, wird die Klemmung geschlossen. Passiert dies aufgrund einer Fehlfunktion, lässt sich die abgestürzte Last bei federbetätigten Klemmeinheiten ohne SiForce Technology nur gegen deren volle Haltekraft bewegen, was oftmals nicht möglich ist.

Bei einem Klemmkopf mit SiForce Technology hingegen kann die Achse auch im druckfreien, d. h. geschlossenen Zustand immer gegen die Lastrichtung bewegt werden. So können im Zweifelsfall eingeklemmte Menschen schneller und leichter befreit werden, was am Ende lebensrettend sein kann.


Funktionsweise

Ein selbstverstärkendes Klemmsystem bezieht seine Kraft nicht aus Federn, sondern nutzt die Energie einer herabsinkenden Masse, um sie festzuhalten. In horizontalen Anwendungen nutzt sie die abzusichernde Antriebskraft.
Der SiForce-Klemmkopf wird durch hydraulischen oder pneumatischen Druck offengehalten. Zum Schließen der Klemmung wird er drucklos geschaltet.

Beim Sichern einer Last wird diese im normalen Betrieb durch den Antrieb der Maschine angehalten und zusätzlich durch den Klemmkopf gesichert.
Das Klemmsystem legt sich dabei zum Sichern der Last zunächst nur an die Stange an, ohne eine Haltekraft aufzubauen. In diesem Zustand ist die Last dennoch bereits gesichert, was der Klemmkopf durch ein entsprechendes Signal anzeigt. Die Klemmung lässt sich jetzt durch einfaches Druckbeaufschlagen wieder lösen.

Überlegene Haltekraft

Bei Versagen der Betriebsbremse oder des Antriebs – also wenn die Last in angelegtem und damit gesichertem Zustand absinkt – zieht sich das Klemmsystem zusammen und baut selbstverstärkend eine sehr hohe Haltekraft auf. Dabei gilt: Je größer die axiale Kraft, desto fester die Klemmung und desto höher die Haltekraft.

Absolut ausfallsicher

Während sich eine federbetätigte Linearbremse ohne SiForce Technology durch eine Fehlfunktion oder Fehlbedienung auch unter Last immer öffnen lässt, muss bei der SiForce Technology zunächst eine sichere, anderweitige Übernahme der Last gewährleistet sein. Die Klemmung muss also nach Übernahme der Last (und nur dann!) erst entlastet werden, bevor sie geöffnet werden kann. Sie können die Klemmung in der Regel nur dann entlasten, d. h. die Last anheben, wenn etwas vorhanden ist, das die Last übernimmt, z. B. der intakte Antrieb der Maschine.
Durch die SiForce Technology ist somit automatisch gewährleistet, dass es sicher ist, die Klemmung zu lösen – denn die Last muss dazu anderweitig abgestützt sein.
Gut zu wissen: Hat der Klemmkopf mit SiForce Technology die Last "nur" gesichert, aber noch nicht übernommen, lässt er sich durch einfaches Druckbeaufschlagen öffnen - ganz wie eine federbetätigte Linearbremse auch.

Kein "Freifahren" nötig

Oft hört man in der Branche den Mythos, dass selbstverstärkende Klemmsysteme immer „freigefahren“ werden müssten,  was ein Nachteil sei. Diese Behauptung ist jedoch in der Sache nicht richtig. Es besteht weder die Notwendigkeit des „Freifahrens“, noch kann man im Zuge einer Sicherheitsanalyse den Schutz gegen unbeabsichtigtes Lösen als Nachteil verstehen.

Achten Sie beim Einsatz einer Linearbremse daher immer auf das SiForce-Logo, um optimalen Schutz für die Bediener Ihrer Anlage zu erhalten.